Brigg und einige kleine Rah-Segler bei Vollmond.
b-Farbe mit Prüfgarantie
Feldpostkarte mit blauem Briefstempel der Kaiserlichen Marine und Ortsstempel Wilhelmshaven.
Seltene AK des Wehrmachts-Linienschiffes "Schlesien" mit sehr ungewöhnlicher Empfängeranschrift bzw. Zustellwunsch "An Herrn..., Leichlingen, Donnerstag Abend auf der Kegelbahn des Restaurant Kahs / am Dahnhof".
Ob der Postbote tatsächlich am Donnerstagabend den Brief auf der Kegelbahn zugestellt hat, ist allerdings nicht überliefert! Sauberer Stempel "Borkum (Nordseebad) a, 18.2.36!
1. Technische Daten der SCHLESIEN
- Stapellauf: 28. Mai 1906
- Indienststellung: 5. Mai 1908
- Verbleib: abgewrackt 1949 - 1956
- Werft: Schichau-Werft Danzig
- Hauptbewaffnung: 4 x 28 cm - 12 x 15 cm (später 6 x 10,5 cm)
- Baukosten: 25 Millionen Goldmark
- Besatzungsstärke: ca. 800 Mann
14.400 ts - 127,6 m lang - 22,2 m breit - 19,1 Knoten
2. Werdegang
Das Linienschiff »Schlesien« nahm bereits an der Skagerrakschlacht am 31. Mai 1916 teil. Von 1918 bis 1939 diente das Schiff als Kadettenschulschiff. Beim Kriegsausbruch gegen Polen nahm das Schiff am Kampf gegen die Halbinsel Hela teil. Nach der Teilnahme am Unternehmen "Weserübung" diente das Schiff von 1940 bis 1944 als Eisbrecher, Wohnschiff und Sicherungsschiff für Minenleger. Im April 1945 verließ die »Schlesien« Gotenhafen mit rund 1.000 Verwundeten an Bord, um nach Swinemünde zu verlegen. Dabei erlitt das Schiff am 3. Mai vor Swinemünde einen Minentreffer und mußte auf Grund gesetzt werden. Einen Tag später wurde das Schiff gegen 16.00 Uhr gesprengt. Zwischen 1949 und 1956 wurde das Schiff abgewrackt.
Seltener Propaganda- Maschinenstempeleinsatz mit stilisierter Amerika-Fahne in der ein unter englischer Fahne fahrendes Schiff untergeht, mit der süffisanten Feststellung " Mehr als 32 Millionen Bruttoregistertonnen sind weg!"
Das soll wohl auf die hohe Anzahl der bisher versenkten feindlichen Schiffe anspielen.
Brief des französischen Matrosen Serge Comnet von der Peniche Guny in Toulon nach Berlin-Spandau an eine französische Zwangsarbeiterin ins Lager Mertensstrasse.
Mit diversenen Lager-, Zensur- und Retourvermerken, wobei die vermutlich einfache Städtewappenfrankatur, bei den vielen Bearbeitungsstationen abgefallen ist. Die Tatsache das die wenigsten späten Zwangsarbeiter/innen überlebt haben, erscheint bei Vermerken wie "Abgereist ohne Angabe der Adresse" oder "...befindet sich nicht mehr im Lager" sehr perfide.
Briefe in das Lager Mertensstrasse sind äußerst selten!
Ein außergewöhnliches Stück in einer den Umständen entsprechend guten Erhaltung!
Vom weltbekannten Schriftsteller Henry Valentine Miller (1891-1980,) in jungen Jahren handbeschriebener Paketanhänger eines Auslandspaketes nach Archshofen / Deutschland aufgegeben in New York, Buffalo Station am 22. Januar 1920. Da seine Mutter aus Hessen und sein Vater aus Bayern stammten und nach USA ausgewandert sind, ging das Paket vermutlich an Verwandte oder Freunde nach Deutschland.
Ein außergewöhnliches Stück auf einem philatelistischen Dokument, in den Umständen entsprechend guter Erhaltung!
Von der Gräfin beschriebene Visitenkarte mit Familienwappen der di Ragognas.
Die Familie war seit 1393 die Grafen, Schloss- und Turmherren der Provinz Pordenone mit der gleichnamigen Provinzhauptstadt in der Region Friaul-Julisch Venetien.
Graf Giuseppe di Ragogna war darüberhinaus ein bekannter italienischer Schriftsteller und Archäologe. Graf Giuseppe und Gräfin Giuseppina waren Wohltäter der Region und die letzten Nachfahren.Sie spendeten nach ihrem Tod im Jahre 1970, Schloss, Turm, Villa, archäologisches Museum und ihr gesamtes Eigentum der Stadt Pordenone.
( Im Bild sehen sie die junge Gräfin und den Grafen vor dem Schloßkamin mit Familienwappen und einem archäologischen Fund.)
Ein Kleinod in dem Alter entsprechend guten Erhaltung!
Sehr seltenes offizielles Gedenkblatt mit einem 4er-Block Nr. 969 und links dem Ersttagsstempel Kennb. g und rechts dem Letzttagsstempel Kennb. f, der Expo 1948.
Sehr seltenes offizielles Gedenkblatt mit einem 4er-Block Nr. 969 und links dem Ersttagsstempel Kennb. g und rechts dem Letzttagsstempel Kennb. f, der Expo 1948.
Sehr seltenes offizielles Gedenkblatt mit einem 4er-Block Nr. 969 und links dem Ersttagsstempel Kennb. g und rechts dem Letzttagsstempel Kennb. e, der Expo 1948.
Sonderstempel mit Stempelfehlstellung 06.5.48. Also 2 Wochen vor Start der Messe!
Seltene Sonderkarte mit rückseitigem Teilabklatsch der grünen Druckfarbe.
Gebraucht. Einwandfreie Erhaltung.
Gesuchte Jubiläumspostkarte mit gleichem Zudruck wie bei der GS P951.
Sehr gute Ehaltung.
Ersttags-Sonderkarte mit Quetschfalten unten rechts und leichtem Verschnitt der oberen linken Ecke, durch beim Einzelzuschnitt umgeschlagenen Druckbogen.
Der Verschnitt ist nicht riesig aber in fast 15 Jahren das erste derartige Stück was ich sehe.
Aus der Auflösung einer großen Expo 1948 Sammlung!
Gesuchte Globusgedenkkarte in einwandfreie Erhaltung und noch in der Originalverpackung, so wie der Sammler diese damals als junger Mann, auf der Expo 1948 gekauft hatte.
Damals wurden die Kunststoffschutzhüllen mangels Klebestoffen und fehlender Heißklebemöglichkeiten, nur durch reines Nahtpressen verschlossen. Dies ist den zugefügten Detailbildern gut zu erkennen.
Seltene Sonderkarte zur Messe mit Marke in besserer Farbe, farbbestimmt und signiert ArGe Bernhöft.
Umbau des Kreissteg-Altstempels > DIERINGHAUSEN a <, so dass das obere und untere Kreissegment als von Hand einfach schraffierte Flächen erscheinen.
Bessere Farbe in sehr schöner, portogerechter Mischfrankatur, vom 29.01.48 auf Fernbrief der ersten Gewichtsstufe.
Katalogbewertung 200,- €.
Farbbestimmt und befundet ArGe.
Seltene Farbe in portogerechter Mischfrankatur vom 20.3.46, mit Ankunftsstempel. Die Karte ist in vielfacher Hinsicht wertvoll.
Zum einen die gute Nr. 914b, dann der 4er-Block Nr. 921 und die bessere Verwendung als eingeschrieben Postkarte plus dem seltenen Landpost-Aufgabestempel "Zella über Dermbach (Rhön)".
Die Karte ist sicherlich unter Philatelisten versendet worden, da kein Text auf der Rückseite.
Am 30.7.46 wurde die Kartenrückseite dann als Vorlage für den kompletten Markensatz von Thüringen verwendet und mit dem bei Richter/Griese als "selten vorkommend" eingestuften und nur wenige Monate wiederverwendetem DR-Altstempel aus Kaltennordheim abgestempelt. Darunter auch noch Marken in besseren Typen (u.a. 97ax und 99 B ya) mit einem Katalogwert von nochmals 120,- €.
Farbbestimmt und befundet ArGe, sowie die Thüringen Werte geprüft Ströh BPP.