Einschreibe - Fernbrief aus Berlin-Pankow vom 28.2.46, mit allen (!!!) im Februar verausgabten Ziffern-Werten!
Der Brief ist überfrankiert, hat eindeutig postalische Beförderungsspuren und ist sicher philatelistisch beeinflusst, was schon die Empfängeradresse zeigt.
Auf dem Postamt Mühlau arbeitete offensichtlich ein Herr Zörgiebel, der den Brief bei Ankunft wohl auch umgehend und ohne einen Eingangsstempel zu verwenden in Empfang nahm.
Der Absender hatte bei den amtlichen Mitteilungen wohl gut aufgepasst und wusste so genau welche Wertstufen der neuen Marken im Februar an die Postschalter kommen würden.
Da es auf den ersten Blick keinen Grund zu geben scheint, auch noch Bären-Marken zu verkleben, wollte der Absender vermutlich sicherstellen, dass der Brief auch garantiert zugestellt wird. Der Brief ist sehr wahrscheinlich leer befördert worden, wozu die verklebten Bären-Marken dann auch ausgereicht hätten.
Nach weiterer Recherche fand ich dann aber heraus, dass es gar nicht unbegründet war, anzunehmen, dass es für eine sichere Zustellung nötig sein könnte zusätzliche Bären-Marken zu verkleben! Denn der Empfängerort Mühlau liegt in der ehemaligen OPD Chemnitz, welche am 1. Oktober 1945 aufgelöst, der OPD Leipzig angegliedert wurde und nun zu Ost-Sachsen gehörte. In Ost-Sachsen waren, laut Bestimmung von Mitte Dezember 1945, aber nur noch deren OPD-Marken und die Lokalausgaben der sowjetischen Zone gültig, wozu auch die Bärenausgabe von Berlin zählte! Ob die neuen Ziffern-Marken in Ost-Sachsen als postalisch gültig anerkannt werden würden, war sich der Absender vermutlich nicht ganz sicher und verklebte sicherheitshalber zusätzlich noch das nötige Porto in Bären-Marken.
Meines Wissens der einzige beförderte Beleg aus dem Februar 1946, auf dem alle zu dieser Zeit verausgabten Ziffern-Werte vorhanden sind! Dann auch noch aus Berlin und je mit zentrischem Tagesstempel.
Ein Unikat und Schaustück für jede Sammlung!
Drei mal die bessere Nr. 950b in reiner. portogerechter Mehrfachfrankatur mit 950a, während der Währungsreform West, auf Fernbrief der ersten Gewichtsstufe.
Entwertet wurde mit dem kleinformatigen, bis 1948 wiederverwendeten, alten DR-Handrollstempel "Nürnberg * 2 y".
Allerdings war das Zählwerk des betagten Stempels wohl nicht mehr zu fixieren, denn er weist das Stempeldatum 32.07.39 auf.
Nach der 10-fach-Periode wurde er aus dem Verkehr gezogen und wird im Handbuch Richter/Griese mit "2 = selten vorkommend" eingestuft.
Im Befund sind übrigens nur zwei Stücke Nr. 950b notiert aber die eine Marke unten rechts hat Herr Bernhöft zwar mit Bleistift als b-Farbe notiert, diese aber beim späteren Befund wohl übersehen.
Katalogwert nach billigster Bewertung mindestens 500,- €.
Farbbestimmt und befundet ArGe.
Eines der wenigen erhaltenen Jahrbücher 1947, der Alliierten Kontrollratsbehörde! Eine extrem seltene Rarität!
Das Jahrbuch wurde als Danksagung, nur an die anwesenden, internationalen Delegierten des UPU-Congresses 1947 in Paris vergeben!
Die lose beiliegende, kleinen Präsentkarte ist ebenfalls noch erhaltenen und liegt dem Jahrbuch bei.
Von der ursprünglichen Auflage von 300 Stück, existieren heute nur noch etwa 10 Stück!
Das hier angebotene Jahrbuch ist vollständig, mit allen Zellophan-Zwischenblättern, in ungewöhnlich guter, erstklassiger Erhaltung ohne jegliche Mängel und soll nach Auskunft von Fachleuten, das Besterhaltene sein!
Wie auf der Rückseite zu lesen, wurde das Jahrbuch 1947 in der Staatsdruckerei Berlin, mit der Druckauftragsnummer (HAN) 3542 im Mai 1947, in einer sehr kleinen Auflage von nur 300 Stück gedruckt und hergestellt.
Das Buch enthält dementsprechend alle Markenausgaben, die zu diesem Zeitpunkt - Anfang Mai 1947 - in Gesamtdeutschland offiziell an den Schaltern gültig waren.
Demzufolge sind die frühen und nun nicht mehr hergestellten Ziffernwerte zu 1, 3, 4, 5 und 42 Pfg und die ebenfalls nicht mehr hergestellten Werte in den alten Weltpostvereinsfarben (12 Pfg-rot, 15 Pfg.-rot und 25 Pfg-blau) nicht enthalten. Interessanterweise wird im Buch, die "Ziffern-Ausgabe" von den Kontrollratsbehörden auch als "provisorische Markenausgabe" bezeichnet.
Auch interessant ist, eine Tatsache der sich vermutlich nur wenige bewußt sind, das im Jahr 1947 in allen Zonen zusammen eigentlich nur sehr wenige Postwertzeichen frankaturgültig waren! Anhand dieses Buches kann man das sehr gut ablesen und auch mit den im MICHEL-Katalog notierten, offiziellen Erst- und Letzttagsdaten der Markenausgaben abgleichen.
Das Buch ist komplett, mit allen Seiten und Marken abgebildet.
Etwas zu breite Karte, dadurch ist unten links die kleine Schnittmarkierung in brauner Duckfarbe von Schrift und Siegel noch erkennbar.
Zusätzlich mit von mir nun schon zum zweiten mal gesehenem Plattenfehler des Sonderkartenkartons "heller Wischer links im Grün neben der Dokumentenfalte". Sehr imposant und für den Spezialisten dieser Ausgabe sicher beides interessant.
Sehr seltene Vignette "Berühmte Greizer - Otto Benndorf / Archäologe"auf Firmenfensterbriref aus Greiz in der Sowjetischen Besatzungszone 1946 mit MeF der Nr. 917.
Sehr seltene Vignette aus Heimenkirch in der französischen Besatzungszone 1947.
Hab ich ehrlich gesagt noch nie gesehen!
Eine entsprechend bedruckte und geprägte Korrespondenzkarte der französische Militärregierung von Groß-Berlin, Abteilung PTT (Post, Telegraphie und Telefonie ). Vermutlich aus 1947.
In Miniatur aufgedruckt die wohl zu der Zeit in Berlin gültigen Postwertzeichen. Die 10-Pfennig Ziffer (Nr. 918) ist als sehr detailgenauer Prägedruck aufgebracht. Ungebraucht und sehr gut erhalten.
Gefälligkeitsbeleg mit Messe R-Zettel Type 7224 orangerot, Untertype b) und ohne zusätzlichen Handstempel "Messe-Laatzen"
Einwandfreies waagerechtes Paar der Nr. 950b auf kompletter, sehr schöner, portogerechter Wertpaketkarte.
Die Zustellgebühr von weiteren 30 Pfennig, wurde vom Empfänger in bar bezahlt und dann vorderseitg mit Blausift vermerkt.
Katalogbewertung mindestens 350,- €.
Farbbestimmt und befundet ArGe.
Exakt portogerechte Mischfrankatur alte Währung zu ein Zehntel plus neue Währung Bizone Netztaufdruck in sehr seltener Verwendung als Orts-Eilbotenbrief, vom Letzttag erste Briefkastenleerung mit Ankunftsstempel.
Nach Götz-Katalog werten bereits einfachste Belege der Währungsreform West Eilbote im Ort mit 800,- !!!
Seltene sehr späte Zensur A-145 für Auslandsbriefe !(Siehe Riemer Seite 54)
Äußerst seltener Zensurstempel A-16 auf Kriegsgefangenenbrief vom 7. Januar 1945 aus einem US-Army Camp in Frankreich!
Ankunft und Zensur in Grönebach / Westfalen über ein Jahr später, am 4.Februar 1946. Da der Kanonier Ansgar scheinbar ein standhafter Nazi war konnte er sich ein " >Sieg Heil< zum Kommistag..." im Text wohl nicht verkneifen, welches von der Zensur geschwärzt wurde, was ebenfalls äußerst selten ist.
Nach Riemer ist der Zensurstempel mit LP (Liebhaber Preis) katalogisiert!
Der Brief ist trotz der langen Laufzeit und des schlechten Papiers, bis auf minimale Risschen im Rand, in hervorragender Erhaltung.
Äußerst seltene Farbe rot des Zensurstempel A-1a für Esslingen!
Der Brief ist in hervorragender Erhaltung.
Äußerst seltene Farbe türkisgrün des Zensurstempel A-2 Offenbach!
Nur zwei Stücke solcher Farbe bekannt. Nach Riemer gibt es nur blauviolett bis rotviolett.
Der Brief ist in hervorragender Erhaltung.
Seltenes Einschreiben mit Nummerator-Abschlag + Tagesdatum + Buchstabe für Monat, zur Zählung der der Zensurstelle zugeführten Einschreibebriefe. Dieser Stempel wurde nicht auf jeder Einschreibesendung, sondern nur auf dem obersten Brief größerer Einheiten (Bündel, Beutel) abgeschlagen. Er gibt neben der Stückzahl (links) mit der nächsten Zahlengruppe den genauen Tag und mit dem Buchstaben den Monat an, an welchem dieses Bündel der Zensurstelle übergeben wurde. Alle solche Einschreiben tragen zusätzlich einen Tagestempel des Postamtes 2 von Frankfurt /Main, welcher das Datum anzeigt an dem die Sendung wieder in den Postleitweg eingeschleust wurde. Solche Stücke erlauben eine genaue Angabe der zeitlichen Abläufe, von der Aufgabe über die Zensur und die Wiedereinleitung bis zur Ankunft.
Diese Maßnahme kommt in der Form nur bei der der Zensurstelle in Offenbach vorgelegten Einschreiben vor.
Entsprechend selten!
Die rückseitigen Bleistiftnotizen sind leicht und mit weichem Stift ausgeführt und mühelos zu entfernen. Auf Wunsch auch von uns!
Genaue Aufschlüsselung über Buchstabe = Monat finden Sie im Riemer "Die Postzensur der Alliierten...".
Seltenes Einschreiben mit Nummerator-Abschlag + Tagesdatum + Buchstabe für Monat, zur Zählung der der Zensurstelle zugeführten Einschreibebriefe. Dieser Stempel wurde nicht auf jeder Einschreibesendung, sondern nur auf dem obersten Brief größerer Einheiten (Bündel, Beutel) abgeschlagen. Er gibt neben der Stückzahl (links) mit der nächsten Zahlengruppe den genauen Tag und mit dem Buchstaben den Monat an, an welchem dieses Bündel der Zensurstelle übergeben wurde. Alle solche Einschreiben tragen zusätzlich einen Tagestempel des Postamtes 2 von Frankfurt /Main, welcher das Datum anzeigt an dem die Sendung wieder in den Postleitweg eingeschleust wurde. Solche Stücke erlauben eine genaue Angabe der zeitlichen Abläufe, von der Aufgabe über die Zensur und die Wiedereinleitung bis zur Ankunft.
Diese Maßnahme kommt in der Form nur bei der der Zensurstelle in Offenbach vorgelegten Einschreiben vor.
Entsprechend selten!
Not R-Zettel / Leihzettel des Postamtes Kassel 7 für Kassel 5!
Genaue Aufschlüsselung über Buchstabe = Monat finden Sie im Riemer "Die Postzensur der Alliierten...".
Seltenes Einschreiben mit Nummerator-Abschlag + Tagesdatum + Buchstabe für Monat, zur Zählung der der Zensurstelle zugeführten Einschreibebriefe. Dieser Stempel wurde nicht auf jeder Einschreibesendung, sondern nur auf dem obersten Brief größerer Einheiten (Bündel, Beutel) abgeschlagen. Er gibt neben der Stückzahl (links) mit der nächsten Zahlengruppe den genauen Tag und mit dem Buchstaben den Monat an, an welchem dieses Bündel der Zensurstelle übergeben wurde. Alle solche Einschreiben tragen zusätzlich einen Tagestempel des Postamtes 2 von Frankfurt /Main, welcher das Datum anzeigt an dem die Sendung wieder in den Postleitweg eingeschleust wurde. Solche Stücke erlauben eine genaue Angabe der zeitlichen Abläufe, von der Aufgabe über die Zensur und die Wiedereinleitung bis zur Ankunft.
Diese Maßnahme kommt in der Form nur bei der der Zensurstelle in Offenbach vorgelegten Einschreiben vor.
Entsprechend selten!
Genaue Aufschlüsselung über Buchstabe = Monat finden Sie im Riemer "Die Postzensur der Alliierten...".
Seltenes Einschreiben mit Nummerator-Abschlag + Tagesdatum + Buchstabe für Monat, zur Zählung der der Zensurstelle zugeführten Einschreibebriefe. Dieser Stempel wurde nicht auf jeder Einschreibesendung, sondern nur auf dem obersten Brief größerer Einheiten (Bündel, Beutel) abgeschlagen. Er gibt neben der Stückzahl (links) mit der nächsten Zahlengruppe den genauen Tag und mit dem Buchstaben den Monat an, an welchem dieses Bündel der Zensurstelle übergeben wurde. Alle solche Einschreiben tragen zusätzlich einen Tagestempel des Postamtes 2 von Frankfurt /Main, welcher das Datum anzeigt an dem die Sendung wieder in den Postleitweg eingeschleust wurde. Solche Stücke erlauben eine genaue Angabe der zeitlichen Abläufe, von der Aufgabe über die Zensur und die Wiedereinleitung bis zur Ankunft.
Diese Maßnahme kommt in der Form nur bei der der Zensurstelle in Offenbach vorgelegten Einschreiben vor.
Entsprechend selten!
Genaue Aufschlüsselung über Buchstabe = Monat finden Sie im Riemer "Die Postzensur der Alliierten...".